Selbstbildstörungen

In welchen Lebensbereichen schränkt uns ein unser negatives Selbstbild am meisten ein? - Und wie genau äußert sich das?

            

Schauen wir uns die häufigsten Störungen des Selbstbildes und ihre konkreten Auswirkungen einmal näher an:

  • Die größte Gefahr einer geringen Selbstliebe liegt darin, allzu leicht in Abhängigkeit von anderen zu geraten - insbesondere von den Wünschen und Bedürfnissen eines Partners, dessen Zuneigung lebensnotwendig erscheint.

  • Menschen mit geringem Selbstwertgefühl neigen in der Regel zu beständigen Selbstzweifeln. Ihre Ziele und Pläne sind leicht durch Kritik oder dominantes Auftreten ins Wanken zu bringen. Die damit verbundene Instabilität fördert ihre Neigung zum fruchtlosen Grübeln.

  • Ständige Sorgen und ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis sind kennzeichnend für Menschen mit geringem Selbstvertrauen. Die Vermeidung alles Ungewohnten und Nicht-Berechenbaren wird häufig prägend für die eigene Lebensführung, die dann auch die nähere Umgebung mit einengt.

All dies schlägt sich in Erlebens- und Verhaltensmustern nieder, die in Summe das ergeben, was wir unsere Persönlichkeit nennen. Diese ist jedoch auch in fortgeschrittenem Alter keineswegs in Stein gemeißelt. Im Gegenteil lehrt die Erfahrung: Zu einer stabilen Lebenszufriedenheit gehört auch der Mut zu persönlicher Entwicklung, damit wir werden, was wir sein können.

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