„Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber du kannst lernen auf ihnen zu reiten.“ Prof. Jon Kabat-Zinn

Achtsamkeit.

Übungen zum "Hier und Jetzt".

Achtsamkeit ist ein Begriff unter dem sich jeder spontan etwas vorstellen kann. Allerdings ist es mit einer genaueren Definition etwas schwerer. Prof. Jon Kabat-Zinn hat es definiert als „eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die absichtsvoll ist, sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft) und nicht wertend ist“. Aber warum soll die Übung von Achtsamkeit gerade in einer Welt, die von Geschwindigkeit, Aktivität, Leistung und Zielen beherrscht wird und in der belastende Situationen zum Alltag gehören sinnvoll und helfenden sein ?


​ Wenn Sie wissen wollen wie sich Achtsamkeit anfühlt, können Sie sich auf ein kleines Experiment einlassen: Sie können, während Sie Ihre Augen auf diese Zeilen gerichtet haben, ein paar Augenblicke innehalten und ganz bewusst Ihren Körper wahrnehmen. Sie können nachspüren, wo Ihr Körper den Boden oder die Unterlage berührt, vielleicht den rechten oder den linken Fuß, Ihr Gesäß oder Ihren Rücken spüren. Sie können auch bewusst wahrnehmen, dass Sie atmen, und beobachten, wo und wie Sie genau spüren, dass Sie einatmen: an der Nasenspitze, dem Weiterwerden des Brustkorbes oder dem Heben der Bauchdecke. Sie können wahrnehmen, wie Sie ausatmen, wie sich Brustkorb oder Bauchdecke senken. Sie können Ihre Aufmerksamkeit auch speziell der kleinen Pause am Ende des Ausatmens schenken, bevor Sie wieder einatmen. Vielleicht bemerken Sie, dass Gedanken auftauchen, Sie können diese dann zum Gegenstand Ihrer Beobachtung machen und feststellen, ob diese Gedanken die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft betreffen. Es können Bilder auftauchen - z.B. ein Zen Mönch. Oder Sätze gehen Ihnen durch den Kopf - wie "ich habe keine Lust" oder "was soll das?". Vielleicht werden Sie sich eines Gefühls bewusst, bemerken Freude oder Ärger.

 

Achtsamkeit ermöglicht es zu erkennen, wie Wahrnehmungen der Außen- und Innenwelt, Bewertungen, Gefühle und Reaktionen auf äußere und innere Reize entstehen. In Achtsamkeit wird zwischen einen Reiz und der automatisierten Reaktion ein Moment des Innehaltens geschoben, ein Moment des bewussten Beobachtens des Erlebens und eines aktiven Nicht-Tuns.

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