"Die Entschlossenheit zu gehen bereitet den Weg"

Bernd Schmid

Ziele erreichen durch erfolgreiche Veränderungsprozesse

„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach!“ sagt der Volksmund. Warum mißlingen so viele Veränderungsabsichten, obwohl die meisten Menschen doch festen Willens sind, in Zukunft endlich mal … (weniger zu trinken, zu essen, fernzusehen, zu arbeiten, zu rauchen etc.)?

 An mindestens zwei entscheidenden Punkten könnten auch Ihre guten Vorsätze bisher gescheitert sein: Zwar haben Sie sich z.B. gegen eine ungesunde Gewohnheit oder gegen eine schlechte Verhaltensweise entschieden, sich aber keine konkrete Alternative dazu überlegt, was Sie stattdessen machen wollen? Zum anderen haben Sie möglicherweise die Messlatte von Anfang an so hoch gelegt, dass Sie sie auf Dauer nur reißen können

 Den ersten Punkt betreffend lautet eine einfache und griffige Formel: Nur positiv formulierte Ziele lassen sich erreichen! Es wird Ihnen auf Dauer nicht gelingen, irgendeine lästige Angewohnheit abzulegen oder zumindest deutlich zu reduzieren, wenn Sie sich nicht sehr bewusst für ein konkretes Alternativverhalten entscheiden. Sie hätten sich Ihr „Laster“ nie angewöhnt, wenn es nicht irgendein Bedürfnis befriedigen würde (dies kann auch ein Schutzbedürfnis sein). Welches genau? Und was soll mit diesem Bedürfnis in Zukunft geschehen? Sie brauchen eine „Ersatzbefriedigung“, sonst wird ihr Körper dafür sorgen, dass er sich die gewünschte Erfüllung bzw. den vermeintlich benötigten Schutz auf die gewohnte Weise verschafft. Erst recht, wenn Sie im Stress sind – denn je größer der Stress, desto älter das Verhaltensmuster, auf das wir zurückgreifen. Unser Geist mag zwar willig sein, aber er selbst ist zu schwach. Auch der Verstandes-Mensch ist ein Bedürfnis-Tier!

 Was den anderen Punkt betrifft, ist die mögliche Falle noch einfacher erkennbar. Wenn Sie wollen, dass Ihr Gehirn etwas lernt (z.B. ein neues Verhalten), müssen Sie ihm Erfolgserlebnisse verschaffen. Wir haben ein Belohnungssystem im Kopf, das nur dazu dient, uns Erfolge und somit Freude zu bereiten.  Sie müssen also bei jeder „Umgewöhnung“ mit so kleinen Schritten anfangen, dass Sie Ihre (Teil-)Ziele auch leicht erreichen können.  Setzen Sie sich Ihre Ziele zu hoch, scheitern Sie daran und ihr „innerer Schweinehund“ kommt zu dem Schluss, dass er dann ja auch so weitermachen kann wie bisher.

 Dies sind zwei wesentliche Beispiele für Erfolgsfaktoren von Veränderungsprozessen. Möchten Sie beim Erreichen Ihrer persönlichen Ziele meine professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, freue ich mich auf ein Kennenlernen bei einem persönlichen Gespräch.

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