Paarberatung

"Eine gelungene Beziehung entwickelt sich zwischen zwei Menschen, die guten Willens sind"

"Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht, alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu". So hat es Drafi Deutscher in seinem Song aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erhofft und fast wie eine Beschwörung wurden diese Worte zum Refrain seines Liedes.

Die Lebenswirklchkeit sieht anders aus: ca. 39% der in einem Jahr geschlossen Ehen werden in den Folgejahren geschieden (Quelle: Statistisches Bundesamt). Auch langjährige Ehe mit 26 Jahre und mehr Jahren sind keine Garantie für glückliche Beziehungen und die Zahl der Geschiedenen hat sich hier fast verdoppelt.

Was läuft da schief, was machen wir bei der Partnerwahl und der Gestaltung unserer Beziehungen falsch? Dabei sehnen wir uns doch nach einem Partner! Wieso klaffen Anspruch und Wirklich soweit auseinander? Brauchen wir einen "Partnerschafts-Führerschein" oder gar noch vor dem

"In-Beziehung-Gehen" eine Paarberatung?

Meine provozierende Antwort ist: Ja, vielleicht schon.

Es gibt immer mehr Gründe weshalb wir uns offensichtlich in einer schwierigen Entwicklung befinden.  Und diese Gründe sind schwerwiegend:

  • Die Spielräume sind insgesamt größer geworden,

  • Scheidungskinder haben weniger Möglichkeiten zu erlernen wie Beziehungen auch unter schwierigen Situationen gelingen können,

  • getrennte Paare sind heute Alltag und sozial akzeptiert, die Schwelle zusammen zu bleiben sinkt dadurch,

  • die Gelegenheiten, sich zwangslos, ohne Erwartungsdruck kennen zu lernen, nehmen ab,

  • die materielle Abhängigkeit der Partner hat sich gelockert, das führt zu weiteren Spielräumen,

  • die Erwartungen an den Traumpartner und das persönliche Glück werden durch Darstellungen u.a. im Internet und Medien immer Lebensfremder,

  • die Verwirklichung bzw. das Ausleben der eigenen Persönlichkeit steht zunehmend im Zentrum der Lebensplanung,

  • die Bereitschaft, auch langfristig mehr zu geben als zu bekommen, nimmt ab. Liebe wird tendentiell  mehr "aufgerechnet",

  • möglicherweise geringere Duldsamkeit, da für eine Beziehung zu kämpfen, langwierig, anstrengend und ermüdend sein kann,

  • der Leistungsdruck im Beruf und Freizeit (gerade für Singles) nimmt zu.

  • "neue Formen" von Beziehungen finden Einzug, Stichwort: Freundschaft plus/Mingle,

  • wie wirkt sich die im Internet unbegrenzte Verfügbarkeit pornographischen Materials auf unsere Sexualiät in der Partnerschaft aus?

Im Rahmen meiner Arbeit mit Paaren versuche ich mit den Paaren diesen Gründen etwas entgegen zu setzen. Wie können wir die Bindungskräfte zwischen den Partnern stärken um den Wunsch nach guten partnerschaftlichen Beziehungen auch zu ermöglichen. Denn der Wunsch nach glücklichen und erfüllenden Beziehungen zu einem Partner ist sehr groß. Fast 90 Prozent wünschen sich eine stabile Partnerschaft.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Eine gelungene Partnerschaft ist neben der Frage nach der richtigen Partnerwahl, immer auch die Frage nach der richtigen Einstellung zu sich selbst und zueinander. Seien Sie mutig, erarbeiten Sie sich ihr Glück zu zweit, der "Gewinn" den Sie erhalten könnten kann Ihre künsten Vorstellungen noch übertreffen!

 

 

 

 

 

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